Symphonieorchester Vorarlberg
 

Abonnement-Konzert 5/2



Wladimir Rosinskij: Konzert für 2 Bratschen und Orchester (UA)
Franz Schubert: Symphonie Nr. 2 B-Dur D 125
Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61

Gérard Korsten | Dirigent
Andreas Ticozzi und Karoline Kurzemann-Pilz | Viola
Patricia Kopatchinskaja | Violine

Freitag, 11. Mai 2012, 20 Uhr, A.-Kauffmann-Saal Schwarzenberg
Samstag, 12. Mai 2012, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Sonntag, 13. Mai 2012, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Freier Kartenverkauf


Andreas Ticozzi ist seit fast 20 Jahren Stimmführer der Bratschen im Symphonieorchester Vorarlberg. 1997 gründete er gemeinsam mit Orchesterkollegen das Ensemble Plus, ein Kammerensemble mit dem Schwerpunkt zeitgenössische Musik. Wladimir Rosinskij ist einer der bevorzugten Komponisten in den Programmen dieses Ensembles, insbesondere seine Musik für drei Bratschen wurde bereits mehrmals aufgeführt, unter anderem in der Ukraine und in Spanien. Wir haben nun Wladimir Rosinskij gebeten, ein Konzert für die ungewöhnliche Besetzung zwei Bratschen und Orchester zu komponieren und freuen uns auf eine Urauf­führung mit zwei Solisten aus den Reihen des Orchesters.

Es gibt in jeder Generation Musikerpersönlichkeiten, die sich dem Mainstream widersetzen und ganz bewusst ihren eigenen künstlerischen Weg gehen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Geigerin Patricia Kopatchinskaja, deren Interpretationen immer wieder zu Diskussionen Anlass geben. Über ihre Aufnahme des Beethoven-Violinkonzertes war in der Neuen Zürcher Zeitung zu lesen: „Dabei geht sie weiter als die meisten und orientiert sich in ihrer Interpretation bewusst an der Spielweise jenes Geigers, für den Beethoven das Violinkonzert komponiert hat. Lieblich und elegant soll Franz Clement gespielt haben, mit einer unglaublichen Zartheit, ganz anders als seine «mit der Gewalt des Bogens» arbeitenden Zeitgenossen, wie ein Kritiker einmal bemerkte… Die zaghafte, fast verletzliche Suche nach einem interpretatorischen Ausrufezeichen ist eine neue Seite an Kopatchinskajas immer wieder faszinierend abwechslungsreichem Geigenspiel.“






Symphonieorchester Vorarlberg
wählt Vorstand neu


Präsident Eduard Konzett bestätigt, Peter Schmid neben Manfred Schnetzer neuer Vizepräsident



Bregenz, 4. Mai 2012 – Gestern, Donnerstag, fand die ordentliche Jahreshauptversammlung des Symphonieorchesters Vorarlberg statt. Eduard Konzett, der dem Verein des Symphonieorchesters Vorarlberg seit elf Jahren als Präsident vorsteht, wurde in seinem Amt bestätigt. Neben Manfred Schnetzer, der seit 2005 Vizepräsident ist, wurde Peter Schmid ins erweiterte Präsidium geholt.

„Ich freue mich sehr, meine Arbeit für das Symphonieorchester Vorarlberg fortsetzen zu dürfen“, freut sich der in seinem Amt bestätigte Präsident Eduard Konzett über den Wahlausgang. Auch Manfred Schnetzer wurde wiedergewählt. Neu im Vorstand des Symphonieorchesters Vorarlberg ist der 56-jährige Peter Schmid. Schmid ist seit 2007 kaufmännischer Geschäftsführer der inatura-Erlebnisschau in Dornbirn und leitet seither zudem als Geschäftsführer die Geschicke des Landeskonservatoriums Vorarlberg in Feldkirch. Peter Schmid folgt als Vizepräsident dem im August letzten Jahres verstorbenen Hubert Bösch.

Peter Schmid zeigte sich ob seiner Wahl „geehrt und glücklich beim einzigen professionellen Symphonieorchester des Landes mitarbeiten zu können“. Auch Michael Löbl, Geschäftsführer des Symphonieorchesters Vorarlberg, war mit dem Wahlausgang zufrieden: „Die Kontinuität im Vorstand des Symphonieorchesters Vorarlberg ist unter anderem auch Garant für die gleichbleibend hohe Qualität des Orchesters. Peter Schmid ist eine optimale Ergänzung für das Team.“ Der Vorstand des Symphonieorchesters Vorarlberg wird alle drei Jahre neu gewählt.

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