Symphonieorchester Vorarlberg
 

Im Sog der Musik


Sehr geehrte AbonnentInnen,
liebe FreundInnen des Symphonieorchester Vorarlberg,


wenn Sie die neue Saisonvorschau des Symphonieorchester Vorarlberg durchblättern, dann werden Sie sicherlich feststellen, dass die anstehende Saison durch zwei Ereignisse bzw. Umstände geprägt sein wird:
Die Suche nach einem neuen Chefdirigenten und die Aufführung der alle Grenzen sprengenden 8. Symphonie von Gustav Mahler unter Kirill Petrenko.

Erstmals seit Bestehen des Abonnement-Zyklus wird jedes Konzert von einem/einer anderen DirigentIn geleitet werden. Ganz bewusst haben wir Wiedereinladungen und Debuts ausgesprochen, um eine mögliche zukünftige Zusammen­arbeit ausloten zu können.

Die Dirigenten Adrian Prabava, Leo McFall und Francois Leleux waren bereits erfolgreich Gäste am Pult des Orchesters, hinzukommen mit Anu Tali, übrigens die erste weibliche Dirigentin in einem Abonnementkonzert des SOV, und Sascha Goetzel zwei Debutant­Innen, auf deren Arbeit und Interpretationen Sie durchaus gespannt sein können. Nützen Sie die Chance der Vielfalt und begleiten Sie uns durch die neue Saison, vielleicht erleben Sie ja in einem der Konzerte den/die zukünftige(n) ChefdirigentIn des SOV!

Die Aufführung der 8. Symphonie von Gustav Mahler mit Kirill Petrenko am Dirigentenpult wird mit Sicherheit das musikalische Ereignis in der kommenden Saison. Aufgrund der gigantischen Anzahl an Mitwirkenden verwundert es nicht, dass diese Symphonie erstmals in Vorarlberg zu hören, und vermutlich für sehr, sehr lange Zeit auch wieder nicht mehr auf den Spielplänen der Konzertveranstalter zu finden sein wird.

Zu Beginn des Zyklus unter Maestro Petrenko stand die gegenseitige Zusage, alle vollendeten Symphonien Mahlers zur Aufführung zu bringen. Trotz immer knapper werdender Verfügbarkeit ob seiner ein­zigartigen Karriere hielt Kirill Petrenko Wort und dirigierte das SOV bereits in den Symphonien Nr. 1 bis 7. Mit der Programmierung der 8. Symphonie wartet auf das SOV ein logistischer und finanzieller Kraftakt, den wir mit 2 hervorragenden Konzerten bewältigen werden und so unseren Teil zum Versprechen beitragen wollen.

Ganz besonders freuen dürfen sich aber auch alle Opernliebhaber: Ludwig van Beethovens einzige Oper »Fidelio« steht auf dem Programm. Am Dirigentenpult wird es ein Wiedersehen mit Karsten Januschke geben.

Unserem langjährigen Chefdirigenten Gérard Korsten möchte ich meinen persönlichen Dank für die tolle Zusammenarbeit und für viele musikalisch herausragende Erlebnisse aussprechen.

Ihnen, verehrtes Publikum, wünsche ich anregende Konzerte und lassen Sie sich mit hineinziehen in den Sog, den die Musik mit ihrer Kraft und Wucht entwickeln kann.


Mag. Thomas Heißbauer, M. A.
Geschäftsführer


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