Symphonieorchester Vorarlberg
 
Im Sog der Musik in die neue Saison

Das Warten hat ein Ende: Vor kurzem haben SOV-Geschäftsführer Thomas Heißbauer, Präsident Manfred Schnetzer und Vizepräsident Wolfgang Burtscher die Saisonbroschüre und das Abo-Programm 2018/19 vorgestellt. Höhepunkt und das Ereignis, das alles sprengt, ist die Aufführung von Mahlers gewaltiger achter Symphonie. Die sogenannte Symphonie der Tausend ist im Mai 2019 erstmals überhaupt, und danach wohl für lange Zeit nicht mehr, im Land zu hören. Erstmals in der Geschichte des SOV wird jedes der sechs Konzerte von anderen Dirigenten bzw. einer Dirigentin geleitet.

Der erste Weg nach Antritt der Stelle beim Symphonieorchester Vorarlberg vor fünf Jahren, erzählt Thomas Heißbauer, habe ihn nach München zu Maestro Kirill Petrenko geführt. Und Petrenko habe bei den Verhandlungen über die Aufführungen von Mahlers Symphonien gleichzeitig versprochen und eingefordert:
„Wir werden den Mahler-Zyklus vollenden, da gehört auch die 8. Mahler dazu.“

Mit diesem epochalen Werk, bei dem 200 ChorsängerInnen, 125 MusikerInnen und 8 GesangssolistInnen auf der Bühne stehen, ist das SOV vor enorme logistische und finanzielle Herausforderungen gestellt. Dank der nicht nur künstlerischen, sondern auch wirtschaftlich guten Entwicklung steht das Orchester zwar auf einer soliden Basis, für die gewaltigen Dimensionen der Achten müssen aber zusätzliche Geldmittel aufgebracht werden. Im Bemühen um Konzertsponsoring konnte mit UNIQA Versicherungen bereits ein Förderer gewonnen werden, weitere Geldgeber werden gesucht. Mit dem Land Vorarlberg laufen Gespräche über eine Sonderförderung.

Neben Mahlers achter Symphonie, die die Saison im Mai 2019 beschließt, dominiert ein ebenso abwechslungsreiches wie anspruchsvolles Programm die Spielzeit. Thomas Heißbauer, der für die Konzeption verantwortlich zeichnet und sich dieser kreativen Aufgabe wieder mit Freude gestellt hat, setzt dabei einmal mehr bewusst auf außergewöhnliche Werke, die nicht so oft auf dem Spielplan stehen. So beginnen die Abo-Konzerte mit einem fulminanten amerikanischen Programm zu Ehren des 100. Geburtstages des großen Leonard Bernstein. Dirigent ist Adrian Prabava, der im letzten Jahr als „Einspringer“ gefeiert wurde, Solistin ist Claire Huangci am Klavier. Konzert 2 wird von der Estin Anu Tali geleitet und zum ersten Mal dirigiert damit eine Frau ein SOV Abo-Konzert. Britisch gefärbt geht es mit dem Londoner Dirigenten Leo McFall und Hornist Stefan Dohr als Solist weiter, während der Franzose François Leleux am Pult im vierten Konzert auf eine Reise quer durch Europa mitnimmt. Sein Debut mit dem SOV feiert der Wiener Erfolgsdirigent Sascha Goetzel. Auf dem Programm stehen Meisterstücke aus Russland. Bereits ins 30. Jahr geht die Kooperation mit dem Vorarlberger Landestheater, das im Februar 2019 Beethovens einzige Oper, „Fidelio“, auf die Bühne bringt.


Die Saison-Broschüre wird Ihnen auf Wunsch gerne kostenlos zugeschickt.
Anfragen bitte an office@sov.at oder an Tel. +43 5574 43447


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