Symphonieorchester Vorarlberg
 
Britten meets Beethoven beim letzten Auftritt von Gérard Korsten als SOV-Chefdirigent

Die Orchestermatinée am 19. August im Festspielhaus beschließt nicht nur den Bregenzer Festspielsommer 2018: Das Konzert ist auch der letzte Auftritt von Gérard Korsten als Chefdirigent des Symphonieorchester Vorarlberg. Auf dem Programm steht eine tolle Kombination aus zwei Werken von Benjamin Britten und Ludwig van Beethovens zweiter Symphonie. Nach der Absage des britischen Tenors Mark Padmore, der sämtliche Rollen in Bregenz aus gesundheitlichen Gründen zurücklegen musste, konnte die Sängerin Sophia Burgos für das Orchesterkonzert gewonnen werden. Die puerto-ricanisch-amerikanische Sopranistin
singt Brittens „Les Illuminations“.



Gleich mehrere Programme der diesjährigen Orchesterkonzerte der Bregenzer Festspiele beziehen sich – anknüpfend an Paul Hochgatterers Schauspiel „Böhm“ – auf das Repertoire, das Karl Böhm zwischen 1948 und 1980 bei den Festspielen dirigierte. Auch bei der Orchestermatinée des Symphonieorchester Vorarlberg kommt mit Beethovens zweiter Symphonie ein Werk zur Aufführung, mit dem Böhm bereits 1959 am Pult in Bregenz zu erleben war. 2018 steht Gérard Korsten am Pult – zum allerletzten Mal als Chefdirigent des SOV.

Ein besonderes Erlebnis für die Besucher verspricht die Kombination Beethoven und Britten im Programm an diesem Vormittag. Während in Benjamin Brittens „Matinées musicales“ als Suite aus fünf Sätzen Töne von Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ anklingen, schildert der Liederzyklus „Les Illuminations“ von 1939 die Sensationen der modernen Großstadt. Überraschenderweise griff der britische Komponist, Dirigent und Pianist bei seinem ersten Liederzyklus, geschrieben für „hohe Stimmen“, nicht auf englische Texte zurück. Er vertonte stattdessen die Gedichte des französischen Lyrikers Arthur Rimbaud.

Als Sängerin steht nach der gesundheitlich bedingten Absage von Tenor Mark Padmore Sophia Burgos auf der Bühne. Das äußerst vielfältige Repertoire der puerto-ricanisch-amerikanischen Sopranistin reicht von Konzertwerken über Kammermusik bis hin zur zeitgenössischen Oper. Sophia Burgos gab in der Saison 2015/16 ihr umjubeltes Operndebüt in Europa. Dem Bregenzer Publikum ist sie in der Rolle der Lily Briscone in Zesses Seglias „To the Lighthouse“, mit der sie bei den Bregenzer Festspielen debütierte, in bester Erinnerung.



Orchesterkonzert

Gérard Korsten: Dirigent
Sophia Burgos: Sopran
Benjamin Britten: Matinées musicales op. 24
Benjamin Britten: Les Illuminations op. 18
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Aufführung:
Sonntag, 19. August 2018, 11.00 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Karten:
Bregenz Festspiele


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