Symphonieorchester Vorarlberg
 
Texte & Töne ‘18: neue Literatur und zeitgenössische Klänge

Das Festival Texte & Töne, alljährlich im ORF Landesfunkhaus Dornbirn, findet heuer zum sechsten Mal statt und hat sich bereits zum Fixpunkt im herbstlichen Konzertkalender entwickelt. Auch diesmal erwarten das Publikum am 10. November bei freiem Eintritt wieder ungewohnte Klänge und spannende Beiträge von Komponisten, Musikern und Autoren. Einen Höhepunkt im Programm stellt das Konzert des Symphonieorchester Vorarlberg dar, das für Texte & Töne mit dem ensemble plus, literatur:vorarlberg und dem ORF Vorarlberg kooperiert.


Wenn neben zeitgenössischer Musik auch literarische Texte von etablierten und jungen heimischen Autorinnen und Autoren im Fokus stehen, dann ist wieder Texte-&-Töne-Zeit. Auch das Symphonieorchester Vorarlberg wagt beim Festival im ORF Landesfunkhaus erneut einen Blick über den Genre-Tellerrand. „Die Pflege der zeitgenössischen Musik ist uns ein großes Anliegen“, betont Sebastian Hazod. „Texte & Töne dauert in diesem Jahr zwar nur einen Tag, die Veranstaltung hat trotzdem Festivalcharakter“, freut sich der neue SOV-Geschäftsführer: „Die Komponistinnen und Komponisten sind da, die Literaten ebenso, im ORF Publikumsstudio herrscht Atelieratmosphäre und es gibt direkten Kontakt zwischen Akteuren und Publikum.“


Wartezeitenmusik
Das Symphonieorchester Vorarlberg bringt drei sehr unterschiedliche Werke zur Aufführung. Gerda Poppas „Wartezeitenmusik“ ist als Auftragskomposition eigens für Texte & Töne entstanden. Das 30-minütige Werk der in Röthis lebenden Komponistin erlebt beim Festival seine Uraufführung und handelt von den verschiedenen Facetten des Wartens. „Wartezeitenmusik“ ist nicht nur in enger und spannender künstlerischer Zusammenarbeit mit der jungen Bregenzer Autorin Katharina Klein entstanden – einige Passagen von Text und Musik sind sogar miteinander erarbeitet worden.


Wachstumsprozesse
„Von wachsender Gegenwart“ heißt das Stück des 1949 in Lindau geborenen Nikolaus Brass. Fließende Zeit- und Wachstumsprozesse spielen in den Werken des Komponisten, die sich stilistisch nicht unter einem Oberbegriff zusammenfassen lassen, eine maßgebliche Rolle. Die Komposition für 18 Streicher ist 2007 im Auftrag des Münchener Kammerorchesters entstanden und bezieht sich auf das radikale Wirken von Ludwig van Beethovens Spätwerk.


Elektronische Elemente
Unter der Leitung von Dirigent Ektoras Tartanis darf man bei Texte & Töne ’18 auch auf die Auseinandersetzung des SOV mit elektronischen musikalischen Stilmitteln gespannt sein. Zur Aufführung kommt das Werk „Raum mit Klagelied – Aria concertante für Klarinette, Kammerorchester und Electronica“ des serbischen Komponisten Marko Nikodijevic. Geschrieben für den Heidelberger Frühling 2015 verbinden sich Klagegesänge aus der Heimat des Komponisten mit klassischen Elementen und live electronics. Freuen darf man sich bei diesem besonderen Aufeinandertreffen auch auf den Solisten des Abends: Der gebürtige Österreicher Andreas Schablas ist seit 2010 Soloklarinettist des Bayerischen Staatsorchesters.



Festival Texte & Töne ’18
Samstag, 10. November 2018, ab 15.00 Uhr, ORF Landesfunkhaus Dornbirn
20 Uhr Konzert des Symphonieorchester Vorarlberg

Ektoras Tartanis: Dirigent
Andreas Schablas: Klarinette

Nikolaus Brass: „Von wachsender Gegenwart“ für 18 Streicher
Marko Nikodijevic: Raum mit Klagelied – Aria concertante für Klarinette, Kammerorchester und Electronica
Gerda Poppa: Wartezeitenmusik/Texte von Katharina Klein


Der Eintritt zum Festival ist frei.

Weitere Infos zum Programm: Texte & Töne`18 Flyer

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