Symphonieorchester Vorarlberg
 

Konzert 4 – Das Symphonieorchester Vorarlberg macht Sehnsucht und Vergänglichkeit hörbar

Das Symphonieorchester Vorarlberg, Chefdirigent Gérard Korsten und Sopran Eva Mei gehen eine musikalische Symbiose ein, die sich mit Sehnsucht und Vergänglichkeit auseinandersetzt. Das vierte Abo Konzert am 27. März im Montforthaus Feldkirch und am 28. März im Festspielhaus Bregenz widmet sich diesen Themen.

Das Eröffnungsstück der beiden Konzerte stammt aus der Hand des Vorarlberger Komponisten Thomas Thurnher. „Es ist uns ein großes Anliegen, die zeitgenössische, heimische Musik unserem Publikum zu präsentieren“, so Thomas Heißbauer, Geschäftsführer des Symphonieorchester Vorarlbergs.

Das 2004 uraufgeführte Werk „Pour Camille“- Elegie für Orchester des Vorarlberger Komponisten Thomas Thurnher nimmt auf das gleichnamige Gedicht der französischen Dichterin Livia Javor Bezug. Camille, ein junger Mann, sitzt in einer Muschel und wird von einem Mädchen umworben. Er erwidert ihr Werben nicht. Er ist tot und sie will oder kann es nicht wahrhaben. Trotz allem sucht sie unermüdlich seine Nähe. Thurnhers musikalisches Klagegedicht zeigt das Verharren des Mädchens mittels melodisch-melodieloser Musik.

Die italienische Weltklassesopranistin Eva Mei gestaltet gemeinsam mit Gérard Korsten und dem Symphonieorchester Vorarlberg „Vier letzte Lieder“ von Richard Strauss. Die vier Lieder, denen Texte der Schriftsteller Joseph von Eichendorff und Hermann Hesse zu Grunde liegen, sind Werke des Abschiednehmens. Strauss setzt mit diesem in den Jahren 1947/1948 entstandenen Zyklus das Ende einer Welt fest, die es für ihn nach dem zweiten Weltkrieg nicht mehr gab. In schwingenden Melodielinien überlässt Strauss der Sopranstimme den Abgesang auf das Vergangene.

Das 1904 in London uraufgeführte Stück „In the South – Alassio“ erschuf der Brite Edward Elgar in Erinnerung an einen erholsamen Winter in der italienischen Stadt Alassio. Elgars symphonische Dichtung zeichnet sich durch orchestrale Farbenpracht und melodische Gesten aus. Sein künstlerisches Credo „Ich fühle Musik, ich erfinde sie nicht“, wird durch dieses Werk bestätigt.

Mit Ottorino Respighis Stück Pini di Roma (Pinien von Rom) schließt sich der thematische Sehnsuchtsbogen des Konzerts. Respighi gilt als erster wesentlicher Instrumentalkomponist Italiens seit dem Barock. Das 1924 in Rom uraufgeführte Stück ist vertonte Nostalgie. Klangvolle Szenenwechsel zwischen Kinderspiel in der Villa Borghese und Morgenstimmung in der Via Appia führen durch die ewige Stadt. Das Werk erinnert an die großen Tage des römischen Reiches und lässt eine Rückkehr zur alten Pracht erahnen.

Konzert 4
Sonntag, 27. März 2016, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Montag, 28. März 2016, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Gérard Korsten | Dirigent
Eva Mei | Sopran

Thomas Thurnher: Pour Camille, Elegie für Orchester
Richard Strauss: Vier letzte Lieder AV150
Edward Elgar: Ouvertüre, In the South (Alassio) op.50
Ottorino Respighi: Pini di Roma

Freier Kartenverkauf bei
Bregenz Tourismus (0043/5574/4080)
Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467)
in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket.at
und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg
Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder.


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