Symphonieorchester Vorarlberg
 

Konzert 5 - Ola Rudner dirigiert das Symphonieorchester Vorarlberg

Das Symphonieorchester Vorarlberg setzt gemeinsam mit Dirigent Ola Rudner, Tenor Allan Clayton und dem Hornisten Johannes Hinterholzer den Schlussstein des Abo Zyklus 2015/2016. Zum Saisonfinale werden am 30. April im Montforthaus Feldkirch und am 1. Mai im Festspielhaus Bregenz Werke von Franz Schreker, Benjamin Britten und Ludwig van Beethoven geboten.



„Drei hervorragende Kompositionen, drei Weltklassekünstler und unser virtuoses Orchester: eine Mischung, die keine musikalischen Wünsche offen lässt.“, so beschreibt Symphonieorchester Geschäftsführer Thomas Heißbauer die beiden Abschlusskonzerte.
Das Symphonieorchester Vorarlberg vollendet gemeinsam mit Ola Rudner am Dirigentenpult, Johannes Hinterholzer am Horn und Tenor Allan Clayton eine erfolgreiche Saison.

Franz Schreker: ein doppelt Vergessener
Mit einer Besonderheit wird das Konzert eröffnet. Franz Schrekers Kammersymphonie für 23 Soloinstrumente ist eines seiner wenigen Instrumentalwerke. Das 1916 mitten im ersten Weltkrieg entstandene, und 1917 in Wien uraufgeführte Werk vermittelt eine besondere Klangsinnlichkeit.
In den goldenen 20ern waren Schrekers Opern gefeiert. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten verschwand er von den Spielplänen. Nach 1945 erklärten ihn die Anhänger der Adorno-Schule aufgrund seines Festhaltens an der Tonalität für unbedeutend. Erst in den letzten Jahren wurde dieser Ausnahmekomponist von der Musikwelt wiederentdeckt.

Brittens Serenade an der Schwelle zur Nacht
Mit der Serenade für Horn, Tenor und Streichorchester vertonte Benjamin Britten sechs Gedichte aus vier Jahrhunderten, die um Dämmerung, Nacht und Schlaf kreisen. Die bemerkenswerte instrumentelle Besetzung sorgte schon bei der Uraufführung am 15. Oktober 1943 in der Londoner Wigmore Hall für große Begeisterung des Publikums.
Allan Clayton (Tenor) und Johannes Hinterholzer (Horn) lassen diesen Traum einer Sommernacht gemeinsam mit dem Symphonieorchester wahr werden.

Beethovens „unbekannte“ Symphonie
Beethovens dritte und fünfte Symphonien sind vor allem unter ihren imposanten Namen „Eroica“ und „Schicksals-Symphonie“ bekannt. Sie zählen zu den meist gespielten Werken ihrer Gattung. Die vierte Symphonie in B-Dur op. 60 kann mit keinem großen Namen aufwarten. In Originalität und Genialität steht sie ihren namhafteren Schwestern in nichts nach.
„Als Stück des Atemschöpfens „ wird diese 1807 in Wien uraufgeführte Symphonie häufig bezeichnet. Beethoven holte sich seine Inspiration bei ausgedehnten Wanderungen. Dies ist in der Vierten hörbar. Naturstimmungen und ein kecker Frohsinn prägen das Werk.


Konzert 5
Freitag, 29. April 2016, 20:00 Uhr, Reichshofsaal Lustenau (Gastspiel)
Samstag, 30. April 2016, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Sonntag, 1. Mai 2016, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Ola Rudner | Dirigent
Allan Clayton | Tenor
Johannes Hinterholzer | Horn

Franz Schreker: Kammersinfonie für 23 Soloinstrumente
Benjamin Britten: Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester op. 31
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 4 in B-Dur op. 60


Freier Kartenverkauf
Bregenz Tourismus (0043/5574/4080)
Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467)
in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at)
und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg
sowie online unter www.sov.at

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder.

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