Symphonieorchester Vorarlberg
 

Konzert 4

montforthaus feldkirch: Sa 11. März 2017, 19.30 h
festspielhaus bregenz: So 12. März 2017, 19.30 h
Gastspiel gemeindezentrum schwanden (CH): fr 10. märz, 19.30 uhr
Benjamin Lack • Dirigent
Mara Mastalir • Sopran
Daniel Johannsen • Tenor
Florian Götz • Bariton
Kammerchor Feldkirch
Joseph Haydn • Die Jahreszeiten Hob. XXI:3

Dieses Konzert leitet der Feldkircher Domkapellmeister und Dirigent des Bregenzer Festspielchors, Benjamin Lack. Nach der »Schöpfung« sind Joseph Haydns »Jahreszeiten« das zweite große Oratorium der Wiener Klassik, geschaffen um 1800, in einer spannenden Zeit der Veränderungen. Haydns großes Vorbild war Händel, dessen Oratorien er in London näher kennen gelernt hatte. Doch in Haydns Tonsprache verbinden sich die hohe kontrapunktische Kunst des Barocks und die Formenstrenge der Klassik mit dem unwiderstehlichen Schwung der Musik aus jener Grenzregion, die sein Lebensmittelpunkt war. Die Lieder und Tänze Österreichs und Ungarns, der Roma und der Kroaten sind wesentliche Quellen seiner Inspiration. Dazu kommt Haydns oft bärbeißiger, erfrischender Humor.

So schrieb er über eine Szene seiner »Jahreszeiten« mit Augenzwinkern: »Einen so komischen Kontrapunkt und eine so besoffene Fuge habe ich noch nie geschrieben«. Damit ist natürlich das »Weinfest« gemeint. Überhaupt bezwingt die elementare Kraft, mit der Haydn das Wesen, Werden und Vergehen der Natur im Jahreslauf in Noten übersetzt, dabei stets auch das Treiben der ländlichen Menschen im Sinn behaltend. Da mag der Text noch so altmodisch sein, die Musik dazu ist ewig jung wie der Frühling. Dies erkannte die Presse schon bei der Uraufführung im April 1801: »Stumme Andacht, Staunen und lauter Enthusiasmus wechselten bei den Zuhörern ab, denn das mächtige Eindringen kolossalischer Erscheinungen, die unermessliche Fülle glücklicher Ideen überraschte und überwältigte die kühnste Einbildung.« Und zwischen den wohl gesetzten Noten des »Vaters der Klassik« lugt immer wieder schon die frühe Romantik mit ihrer malerischen Poesie und dramatischen Energie hervor.

Karten und Informationen Gastspiel Schwanden: Kulturverein Glarus Süd


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