Konzert 1: Eröffnung einer besonderen Saison

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Besondere Programmpunkte eröffnen eine besondere Saison: mit Lilya Zilberstein kommt eine der bedeutendsten Pianistinnen nach Vorarlberg, um Sergej Rachmaninows 3. Klavierkonzert, einen Meilenstein der Klaviermusik, zu geben (sie springt für Nicholas Angelich ein, der mit großem Bedauern aus gesundheitlichen Gründen seine Absage der Konzerte mit dem Symphonieorchester Vorarlberg bekanntgeben muss); das SOV „stürmt“ mit Pjotr I. Tschaikowksys „Burja“, und die junge, unglaublich erfolgreiche Trompeterin Selina Ott startet mit dem Trompetenkonzert „Eirene“ von Herbert Willi die Saison.

Nicholas Angelich* in Sergej Rachmaninows 3. Klavierkonzert

Artur Rubinstein hat es als das „Elefantenkonzert“ bezeichnet, das Konzert mit den meisten Noten pro Sekunde für das Klavier und eben ein Meilenstein des Virtuosenrepertoires – und damit gerade wohl das Richtige für einen Weltstar: Nicholas Angelich*. Der US-Amerikaner, der in Paris studiert hat, arbeitet heute mit den führenden Orchestern der Welt zusammen. Dass er hier in Vorarlberg zu erleben sein wird, liegt nicht zuletzt an Chefdirigent Leo McFall, der Angelich seit gut zehn Jahren kennt, und mit dem er bereits mit dem Gustav-Mahler-Jugendorchester zusammengearbeitet hat. Leo McFall freut sich besonders darauf, diesen großen, bescheidenen Musiker mit dem „golden sound“ in Vorarlberg vorzustellen.

* Mit großem Bedauern muss Nicholas Angelich seine Absage für die Konzerte mit dem Symphonieorchester Vorarlberg bekanntgeben. Leider haben ihn gesundheitliche Probleme zu dieser Entscheidung gedrängt!
Die in Russland geborene, weltbekannte Pianistin Lilya Zilberstein wird für in bei den Konzerten einspringen.

 

„Burja“ – „Der Sturm“. Shakespeares „Tempest“ und Tschaikowsky

Eine Ton-Dichtung sollte es werden, darüber war sich der Musikkritiker Wladimir Stassow im Klaren, als er Tschaikowsky den Stoff von Shakespeares märchenhaftem Stück „The Tempest“ vorschlug. Das Kurzprogramm nach der literarischen Vorlage kann bei genauem Hinhören ganz leicht erkannt werden: „Das Meer. Ariel, Geist der Lüfte, erhebt auf Geheiß des Zauberers Prospero einen Sturm. Ferdinands Schiff sinkt….“ Was weiter geschieht, sie werden es hören!

Eine „Fanfare“ zur Saisoneröffnung: Herbert Willis Trompetenkonzert „Eirene“ mit Selina Ott

Der festliche, königliche Klang der Trompete wird die gesamte neue Saison eröffnen. Das Trompetenkonzert des renommierten Vorarlberger Komponisten Herbert Willi trägt den Namen der griechischen Friedensgöttin: „Eirene“. Als erstes Stück im vierteiligen Zyklus „Montafon“ erzählt sie vom Klang der Berge, vom Klang seiner Heimat, in der der weltbekannte Komponist immer noch lebt.
Selina Ott, erste PreisträgerIN des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD wird den Solopart spielen. Sie ist eine, von der Leo McFall sagt, dass sie erst mit der Trompete „richtig perfekt“ ist. „Ich liebe den großen Farbenreichtum in ihrem Ton,“ schwärmt McFall, „sie ist wirklich ein Genie auf ihrem Instrument.“

 

KONZERT 1
Samstag, 18. September, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Sonntag, 19. September, 17.00 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Chefdirigent Leo McFall
Klavier Lilya Zilberstein
Trompete Selina Ott

Herbert Willi: Eirene – Konzert für Trompete und Orchester (2001) aus dem „Zyklus Montafon“
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Der Sturm („Burja“) – Fantasie für Orchester op. 18
Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30

Dauer: ca 100 Minuten (inkl. Pause)

Freier Kartenverkauf
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